Warum ich die Kraft der Worte liebe

In einer Badewanne voller Worte baden

Meine Liebe zu Worten begann im Alter von 7 oder 8 mit dem Lesen. Was habe ich Worte lesend verschlungen, mich inspirieren lassen, meine Welt zu träumen.

Im Studium belegte ich zwei Semester Philosophie. Ich erinnere mich gut, dass ich die Texte mehr gefühlt denn verstanden habe. Damals hatte ich das erste Mal die Vorstellung, ich würde gerne in einer Badewanne voller Worten oder auch Sätzen baden.

In die Stimmung der Texte eintauchen, mich umhüllen lassen, von ihnen berühren lassen, sie aufnehmen, wie einen heilsamen Badezusatz, der meiner Haut schmeichelt, meine Stimmung hebt und ein Wohlgefühl verursacht.

Worte – Ausdrucksmittel wesentlicher Teil von Kommunikation

Für mich sind Worte viel mehr als die Aneinanderreihung von Buchstaben. Sie sind Ausdrucksmittel, sie sind wesentlicher Teil von Sprache und Kommunikation. Sie können motivieren, inspirieren, verletzen, manipulieren, heilen, befreien und so Vieles mehr.

Worten auf die Spur kommen

Ganz spannend finde ich es, Worten auf die Spur zu kommen. Worte wörtlich zu nehmen.

Wirklich nachzuschauen, wie ein Wort ur-sprünglich gemeint ist, was die Wortbestandteile aussagen. Das Wort „ver-rückt“ in einem Gespräch mit einer Freundin, war vor vielen Jahren der Auslöser für mich Worte wörtlich zu nehmen.

Was ist „ver- rückt“? Da ist etwas nicht mehr so, wie es war. Es ist nicht mehr in der bisher gewohnten Spur. Es ist ver-rückt im Sinne von ver-rutscht. Nach rechts, nach links, an eine andere Stelle. Es ist ab-wegig vom bisherigen Weg. Erst mal nicht mehr und nicht weniger. Was daraus wurde, wie es sonst noch verwendet wird, das ist dir bekannt oder du kannst es im Duden nachlesen.

Um Worten auf die Spur ihrer Bedeutung zu kommen, zerlege ich sie manchmal in ihre Silben. Damit mache ich die Bestandteile visuell sichtbar. Zum Verdeutlichen schreibe ich sie gerne mit Bindestrichen. Worte dürfen wörtlich genommen werden.

Worte haben Kraft

  • Aussagekraft
  • Schöpferkraft
  • Gestaltungskraft
  • Wirkungskraft

Jedem Wort geht ein Gedanke voraus. Wir Menschen denken durchschnittlich 60.000 – 70.000 Gedanken pro Tag. Die meisten dieser Gedanken sind unbewusst. Alle Gedanken beeinflussen unsere Stimmung, unserer Schwingung und unsere Frequenz. Sie bestimmen, welche Worte du wählst – Dir gegenüber in Selbstgesprächen und in Kommunikation mit anderen.

  • Hörst du dir zu, wie du innerlich mit dir sprichst?
  • Welche Gedanken du wählst?
  • Wie du dich und dein Gehirn damit programmierst?
  • Worauf du deinen Fokus legst?
  • Bist du dir wertschätzend zugewandt oder verurteilst du dich?
  • Welche Geschichten erzählst du dir immer wieder?
  • Wunderst du dich über deine Ergebnisse?                                                       

zwei Bücher: links Titel Kraft der Worte von Jacques Martel , rechts Titel: Ein Wort genügt von Franziska Krattinger

Worte sind wirksam

In meinen Coachings gibt es häufig die Aufgabe, eigene Gedanken zu beobachten, Sequenzen aufzuschreiben. Aus meiner Sicht ist das ein sehr einfaches Tool, das schnell bewusst macht, welche Gedanken deine Wirklichkeit erschaffen und formen. Es gibt überraschende Aha-Erlebnisse, welch kleine Veränderung in der Wortwahl eine große Aus-wirkung auf deinen Alltag und dein Leben haben.

Worte schaffen Klarheit

Je mehr du dir bewusst bist, was du willst, umso mehr kannst du dich klar ausdrücken. Du kannst dir un-nötige Worte sparen, du kannst präzise formulieren und erntest klare Rückmeldungen.

Beobachte einmal, wie oft am Tag du das Wörtchen „man“ benutzt. Ersetze es mit „ich“ und schau, was geschieht. Übernimm die Verantwortung für das, was du sagst, mach es persönlich. Stehe dazu. Und beobachte auch, welche Aus-wirkung das bei deinem Gegenüber hervorruft.

Welche Wirklichkeit willst du erschaffen?

Je nachdem, welche Worte du wählst, bestimmst du, ob deine Welt eher negativ oder positiv geprägt ist, ob du mit deinen Worten Mauern aufbaust oder Freiraum ermöglichst, ob du Probleme schaffst oder Lösungen kreierst.

Mit deiner Wort-wahl bist du Schöpfer*in deines Lebens.

Warum ich die Kraft der Worte liebe?

Ich habe bereits am eigenen Leib die eine und die andere Richtung der Schöpferkraft erfahren. Ich habe mir negative Geschichten erzählt und Negatives in mein Leben gezogen.

Genau so ist es mir vielfach gelungen, mir positive Geschichten zu erzählen und sie zu manifestieren.

 

Ich mag das Spiel mit Worten in seiner ganzen Vielfalt. Ich mag es, Menschen mit Worten zu sich zurückzuführen, zu fördern, zu motivieren und zu inspirieren. Es ist mir eine Freude, die Freude und die Strahlkraft meines Gegenübers zu entfalten.

 

Die Kraft der Sprache ist ein wesentlicher Bestandteil meines Coachings für Wandel und Entfaltung.

 

Beim Schreiben dieses meines ersten Blogartikels ist mir deutlich geworden, wie groß das Spektrum der Kraft der Worte ist, dass weitere Artikel folgen werden.

Erstellt habe ich diesen ersten Blogartikel im Rahmen der #boomboomblog-Challenge 2021 von Judith Peters von Sympatexter. Ganz herzlichen Dank!

 

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