Gastbeitrag: Carmens Weg mit der NeuroGraphik – ein erkenntnisreicher, unerwarteter Weg

Ich freue mich so sehr, dass ich heute eine Gastautorin auf meinem Blog begrüßen darf. Herzlich Willkommen, liebe Carmen Jürgensen.

Wie du im Monatsrückblick Juli bereits lesen konntest, habe ich bei ihr – in ihrer wundervollen Eine ART WERKstatt in Koblenz, Mitte Juli meinen Basiskurs Neurographik absolviert. Für mich war es ein so besonders Wochenende. Ich war mir gleich sicher, dass ich das, was ich da erlebt habe nicht wirklich verständlich erklären konnte – die Zeiten, in denen ich alles verstehen will sind zum Glück vorbei. Deshalb bat ich Carmen, einen Artikel zu schreiben. Hier ist er:

„Um es schon mal vorwegzusagen,

Ich bin absolut begeistert von der NeuroGraphik

einer transformativen Zeichenmethode. Sie spricht unsere Intuition, unser Unterbewusstsein und das Unbewusste an. Wenn wir von Transformation reden, sprechen wir von einem fundamentalen und dauerhaften Wandel. Durch unsere Bereitschaft und die Anerkennung, dass uns Transformation zu innerem Wachstum verhelfen kann, erlangen wir die Freiheit das Leben – unser Leben – zu verändern.

Der neurographische Zeichenprozess hilft uns, ein Thema in seinen vielschichtigen Facetten neu, mit Abstand zu betrachten. Dadurch kann sich unsere subjektiv wahrgenommene Wirklichkeit – unsere Gedanken und Gefühle zu einer Situation verändern.

So können wir alte Glaubenssätze erkennen und überwinden, Einschränkungen, die uns in der persönlichen Entwicklung behindern beiseite räumen und dabei auch noch unsere Kreativität fördern. In unseren Zeichnungen bilden wir visuell Veränderungsprozesse ab. Durch die Beobachtung auf den drei Ebenen von Körper, Emotionen und Gedanken während des Zeichenprozesses werden wir uns unseres Selbst bewusst und können durch die gewonnene Erkenntnis selbstbewusster agieren und selbstbestimmt Entscheidungen treffen. Dies ist ein lohnenswerter Akt der Selbsterfahrung und Selbstfürsorge, der uns innerlich stärkt und unabhängig macht.

Carmen Jürgensen Neurographik Trainerin
Carmens Weg mit der NeuroGraphik – ein erkenntnisreicher, unerwarteter Weg

Zukunftsprojekte können zeichnerisch mit Ressourcen und Kraftquellen versehen werden

die dann zurück in die Gegenwart strahlen. Die NeuroGraphik kann von Jung und Alt, einzeln oder in Gruppen ausgeübt werden. Der Satz: „Ich kann aber gar nicht malen“ trifft gar nicht zu, denn es geht in der Neurographik nicht darum perfekte Kunstwerke zu erschaffen, sondern vielmehr darum, sich selbst durch den Zeichenprozess zu beeindrucken. Das Malen der Linien ist einfach.

Carmen Jürgensen - Neurographik

Entwickelt wurde die NeuroGraphik im Jahr 2014

vom Petersburger Architekt, Künstler, Business-Trainer und Psychologe Prof. Dr. Pavel Piskarӫv. Sie beinhaltet die Anwendung von Erkenntnissen aus verschiedenen psychologischen Richtungen, spirituellen und traditionellen Lehren wie die chinesischen Fünf Elemente und vedische Chakrenlehre sowie Tools aus dem neuzeitlichen Managementbereich.

Wie bin ich nun zur NeuroGraphik gekommen?

Ich habe die NeuroGraphik Ende März 2020 kennengelernt. Nachdem ich eine Zeichnung im Status einer Freundin gesehen hatte, war ich gleich Feuer und Flamme gewesen. Nachdem ich von ihr erfuhr, um was es sich handelt, machte ich mich auf YouTube auf die Suche danach. Die NeuroGraphik war ein Stabilisator für mich im ersten Lockdown. Ich lebte ja erst ein 3/4 Jahr in Koblenz, weit weg von meiner ehemaligen Heimat und die wenigen Kontakte hier waren durch Corona eingeschränkt.

In dieser Zeit habe ich jeden Tag mindestens eine NeuroGraphik gezeichnet und war dankbar für das große Angebot der NG-Trainer*innen in der Community zum Mitzeichnen. Im Mai machte ich den ersten offiziellen Schritt – einen Basiskurs und im Juni/Juli 2020 den Spezialistenkurs, der mir erlaubte die NeuroGraphik auch beruflich anzuwenden.

Neurografik -Entladung AVE Auflösung von Einschränkungen

Als Architektin habe ich einen besonderen Bezug zur Linie

In vielen Bauprojekten habe ich erfahren, dass meine gezeichneten Linien Realität werden und daraus ein Gebäude entsteht. So ist es für mich sehr naheliegend, dass sich das, was ich neurographisch zeichne, ebenfalls umsetzt und Wirklichkeit wird. Und so war es auch tatsächlich mit der NeuroGraphik. In meinem Spezialistenkurs habe ich sehr viel zum Thema: „Mein Kreativraum“ gezeichnet, wollte ich doch eine Werkstatt finden, in der ich kreative Kurse geben kann und aber auch Schrottgestalten schweißen kann. Im September 2021 war es dann so weit, ich konnte den Mietvertrag für meine 100m² große „EineARTWerkstatt“ unterschreiben. Als ehemalige Tischlereiwerkstatt ist der Raum „gewohnt“, dass hier handwerklich kreativ gearbeitet wird. Die Energie ist sehr positiv und es besteht ein großes Entwicklungspotential. Meine Werkstatt ermöglicht mir viele Dinge auszuprobieren, so habe ich u.a. mit einem Fräskopf auf einer Flex einen NeuroBaum in eine Spanplatte gefräst und anschließend mit Pastellkreide koloriert, ein Portal und einen „schrägen“ Vogel geschweißt und verschiedene kreative Workshops und als Neurographiktrainerin und ästhetischer Coach in Ausbildung neurographische Basiskurse durchgeführt.

Mit der NG habe ich tiefe Prozesse durchlebt

ein schweres Trauma gelöst und erfahren, dass ich eine Alleingeborene bin, mein Zwilling ist vorgeburtlich gestorben, begleitet mich aber weiterhin auf dem kreativen Weg zu meinem Ausdruck. Dies war eine völlig unerwartete Erkenntnis, die ich im Buch „Kunst – mein Lebenselixier“ Band 3 vom Kunst am Zaun e.V. als Co-Autorin beschrieben habe.

Mein Herzenswunsch ist es, Menschen zu unterstützen ihr Potential zu entwickeln und in die eigene Kraft zu kommen, raus aus der Komfortzone und Stereotypie. Meine kunsttherapeutische Ausbildung, NeuroGraphik und Ästhetisches Coaching bilden eine perfekte Basis, um diesen Wunsch zu realisieren. Erste Schritte dazu habe ich gemacht.

Bild: Neurografik: Umsetzung der Lebensaufgabe
Umsetzung der Lebensaufgabe

Als Buddhistin sage ich immer

die NeuroGraphik ist der Buddhismus unter den Zeichenmethoden – so vielschichtig, komplex und tief, mit großer Aussagekraft, dabei aber formell einfach umzusetzen. Mit unseren Zeichnungen stellen wir einen Ausschnitt aus dem großen Ganzen dar und durch das Netz der Linien sind wir mit Allem verbunden – das ist wundervoll!

Bei Interesse wende dich gern an mich. Du findest mich bei Facebook unter Carmen Jürgensen und bei Instagram unter kamidernacht oder du schreibst mir direkteine Mail: c-juergensen (at)web.de “

Ich sage von Herzen Danke an dich, liebe Carmen. Und ich freue mich, auf das, was aus unserer Verbindung noch entsteht.

2 Kommentare

  1. Liebe Andrea, liebe Carmen!
    Vielen Dank für den Blogartikel. Andrea, ich war nach deinem Monatsrückblick sehr neugierig, was NeuroGraphik genau ist. Ich bin selber gerne kreativ tätig und interessiere mich sehr für Persönlichkeitsentwicklung und Lebensberatung.
    Aber ich merke schon, das muss man wohl selber einmal ausprobieren, um eine Ahnung davon zu bekommen. Der Vergleich mit der Architektur ist sehr spannend.
    Vielen lieben Dank für den Artikel!
    Liebe Grüße, Dani

  2. Pingback: 12 von 12 im Juni 2023 - Andrea Bertran

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